PRESSEMITTEILUNG: BEFRAGUNG ZU PLÄNEN UND IDEEN AUF DEM RHOMBUS-AREAL

Die Pläne für die Rhombus-Brachfläche nehmen Form an.

Auf dem Areal planen die Städte Wermelskirchen und Burscheid ein Innovationsquartier mit Bildungszentrum – ein Ort zum Lernen, Vernetzen und Aktiv-Sein für Privatpersonen, Wirtschaft und Vereine.

Die Industrie-Fläche an der B51 gibt es bereits seit rund 130 Jahren. Doch seit der Standort in den 1990er Jahren größtenteils aufgegeben wurde, sind dort viele Bereiche verfallen. Vor etwa drei Jahren starteten die Überlegungen der Rhombus-Eigentümer Walter vom Stein und Sven Schulte, das Areal gemeinsam mit der Stadt Wermelskirchen als Teil des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes Wermelskirchen Innenstadt 2030 (IEHK) zu entwickeln. Im vergangenen Jahr hat die Stadt Wermelskirchen deshalb ein Teilstück des Rhombus-Areals gekauft, um nun gemeinsam mit der Stadt Burscheid eine neue Nutzung des Geländes voranzutreiben.

Für das Areal, das die Stadt in Teilen erworben hat, soll es einen interessanten Mix aus öffentlicher und privater Nutzung geben. Die Grund-Idee ist bereits beschlossen, jetzt entwickeln die Verantwortlichen die konkreten Ausarbeitungen.

Neben einem Schwimmbad, Hotel sowie privatem Wohnraum steht vor allem ein außerschulischer Bildungsstandort im Fokus, bei dem der Volkshochschule (VHS) eine führende Rolle zugedacht ist. Zum Stichwort „Lebenslanges Lernen” soll es hier zukünftig innovative Angebote zur Wissens- und Fähigkeiten-Aneignung, zur Fort- und Weiterbildung geben – in Kombination mit zum Beispiel Kreativ-Werkstätten und in enger Vernetzung sowohl mit der Wirtschaft wie auch mit lokalen Vereinen.

„Wir planen einen Ort des Lernens, der Begegnung, des Miteinanders, der Teilhabe, des Vereinslebens – und für Start-ups”, beschreibt Wermelskirchens Bürgermeisterin Marion Lück das Projekt. Dabei laute das Ziel, jüngere sowie ältere Menschen anzusprechen und sowohl berufliche als auch freizeitliche Aktivitäten abzudecken. „Dementsprechend soll der Standort möglichst multifunktional gestaltet werden, damit unterschiedliche Gruppen ihn zu unterschiedlichen Tageszeiten jeweils individuell nutzen können”, so die Bürgermeisterin.

Bevor es jedoch in die konkrete Ausgestaltung geht, erfolgt eine wissenschaftlich betreute Potenzial- und Bedarfsanalyse, in die alle relevanten Beteiligten eingebunden werden sollen. In diesem Zuge wird Prof. Dr. Jörg Erpenbach von der FOM Hochschule für Oekonomie & Management mit seinem Team sowohl online als auch vor Ort Bürgerinnen und Bürger nach ihren Einstellungen und Wünschen befragen.

„Wir möchten frühzeitig eine Teilhabe ermöglichen und Sie fragen: Was sind Ihre Ideen und welche Anforderungen haben Sie an den Standort?”

sagt Bürgermeisterin Marion Lück, die auf eine rege Beteiligung hofft.

„Wir möchten frühzeitig eine Teilhabe ermöglichen und Sie fragen: Was sind Ihre Ideen und welche Anforderungen haben Sie an den Standort?”, sagt Bürgermeisterin Marion Lück, die auf eine rege Beteiligung hofft.

Unter folgendem Link können sich alle Bürgerinnen und Bürger bis Ende Februar beteiligen: https://frag-doch-mal.de/Rhombus/

Parallel laufen Gespräche mit potenziellen Partnerinnen und Partnern aus der lokalen und regionalen Wirtschaft. Die Pläne für den Bildungsstandort sollen im September 2024 stehen. Für die Finanzierung des Projektes sind Fördermittel möglich.